Höhere Nebenkosten durch das neue Gebäude-Modernisierungsgesetz (GMG) ?
Durch das neue Gebäude-Modernisierungsgesetz (GMG) und den Heizungs-Kompromiss zum Einbau neuer Heizungen sollen Mieter gezielt vor explodierenden Energiekosten geschützt werden.
Durch das neue Gebäude-Modernisierungsgesetz (GMG) und den Heizungs-Kompromiss zum Einbau neuer Heizungen sollen Mieter gezielt vor explodierenden Energiekosten geschützt werden.
Grundlage für das GMG ist das unter der Vorgängerregierung verabschiedete "Neue Heizungsgesetz", dass viele Einstellungen zum Klimaschutz beinhaltete und sich im neuen Gesetz in anderer Form wiederfindet.
Allerdings wird hier mehr auf das traditionelle Heizen mit fossilen Brennstoffen gesetzt. Ab 2028 sollen Vermieter die Hälfte der zusätzlichen Nebenkosten zahlen, wenn sie weiterhin auf das Heizen mit fossilen Brennstoffen setzen.
Das hört sich zunächst einmal gut an. Wenn der Vermieter weiterhin mit fossilen Brennstoffen heizen möchte, fallen neben dem stetig wachsenden CO2-Preis auch die Kosten für Öl und Gas ins Gewicht, weil ab 2029 immer mehr grüne Heizstoffe beigemischt werden, also zum Beispiel Biogas. Auch das wird teurer. Zudem fallen Entgelte für die Nutzung des Gasnetzes an.
Es momentan auch nicht wirklich klar, woher die alternativen Brennstoffe in Zukunft in den benötigten Mengen kommen sollen.
Was bedeutet das für den Mieter?
Nach den Plänen der Koalition sollen die Mieter nicht alleine auf den Kosten für den grünen Brennstoff sitzenbleiben. Über die Nebenkosten können 50% der Kosten zurückgefordert werden und zwar vom Vermieter. Es gilt daher sich die Mietnebenkosten genau anzuschauen und auf Fehler zu überprüfen.