Ihr Recht auf Durchblick – Belegeinsicht und Widerspruch
Wenn die Kosten für Gartenpflege oder Versicherungen plötzlich explodieren, reicht ein bloßes "Glauben" an die Richtigkeit nicht aus. Als Mieter haben Sie das Recht auf Belegeinsicht. So gehen Sie vor:
Wenn die Kosten für Gartenpflege oder Versicherungen plötzlich explodieren, reicht ein bloßes "Glauben" an die Richtigkeit nicht aus. Als Mieter haben Sie das Recht auf Belegeinsicht.
So gehen Sie vor:
* Belege anfordern: Sie dürfen die Originalrechnungen beim Vermieter einsehen und sich Notizen machen, diese abfotografieren oder einscannen.
* Widerspruch einlegen: Haben Sie einen Fehler entdeckt, müssen Sie diesen innerhalb von 12 Monaten nach Erhalt der Abrechnung schriftlich mitteilen. Danach sind Einwendungen meist ausgeschlossen.
* Zahlung unter Vorbehalt: Wenn Sie unsicher sind, zahlen Sie die Nachforderung nur unter Vorbehalt, um später eine Rückforderung leichter durchsetzen zu können.Wichtige Neuerung 2026:
Achten Sie besonders auf die CO2-Kosten. Seit 2023 werden diese zwischen Mieter und Vermieter aufgeteilt. Je schlechter der energetische Zustand des Hauses, desto mehr muss der Vermieter tragen – in Extremfällen bis zu 95 %. Ab 2026 steigen die CO2-Preise deutlich an, was eine korrekte Aufteilung in der Heizkostenabrechnung umso wichtiger macht.